VfB Hellerau-Klotzsche e.V.

Euer Verein für Breitensport im Dresdner Norden!

Fußballcamp in den Osterferien 2018

                  

Vom 03.04. bis 06.04.2017 findet wieder unser Fußballcamp in den Osterferien statt. Es wartet ein spannendes und abwechslungsreiches Angebot auf Euch. Teilnehmen können Spieler der Altersklassen F-Junioren bis C-Junioren.
Das Fußballcamp wird in Koorperation mit unserem Nachbarverein SV Fortuna Dresden-Rähnitz durchgeführt.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, also meldet Euch schnell an!

Unter folgendem PDF Link, bekommt Ihr alle Info´s zum Fußballcamp

Anmeldung bitte per Mail!!!

   

VfB Hellerau-Klotzsche II – SG Einheit Dresden Mitte II  8  0  (2 – 0)  21.05.2016

Nach dem zuletzt das Nachholspiel in Trachenberge auf dem „Rasen“ und das Heimspiel gegen nichtantretende Laubegaster am grünen Tisch gewonnen wurden, stand am 21.05. das Heimspiel gegen den Tabellenletzten von Einheit Mitte an. Wir waren personell gut besetzt, trotz der Ausfälle von Mallek, Lindemaier und des Einsatzes von Cappek für die erste Mannschaft boten wir eine starke Truppe auf. Das konnte auf der Gegenseite nicht behauptet werden – der Gast kam mit lediglich 7 Spielern auf das Feld!

Unter diesen Umständen nahmen wir uns vor, trotzdem Spannung aufzubauen, den Ball laufen zu lassen und den Gegner schlicht auszuspielen: es gelang vom Start weg überhaupt nicht! Ungenaue Fernschüsse, unpräzise Flanken und mangelnde Konsequenz in den Zweikämpfen und in der Chancenauswertung bestimmten das Spiel, sodass wir gegen sieben Gegner beinahe in Rückstand geraten wären (!!!), aber Breuer parierte im eins-gegen-eins stark. Erst nach knapp 20 Minuten fand Hartwig (der in diesem Spiel zweite Spitze spielte) Torjäger Moritz, der mit links zur Führung vollstreckte. Danach scheiterte vor allem Kapitän Moritz mehrfach frei vor dem Keeper, aber auch Czech (der am leeren Tor vorbeischoss), Hartwig und Karst waren nicht in der Lage die Führung auszubauen. Nach einer halben Stunde versiebte Czech die nächste Möglichkeit allein vor dem Keeper, doch der Abpraller landete bei Moritz, der den Doppelpack schnürte. Bis zur Halbzeit konnten die wackeren Kämpfer von der Schotterscheibe weitere Gegentreffer verhindern – und wir hatten Glück nicht „nur noch“ mit drei Mann in Überzahl zu sein, denn J.Perschau foulte als letzter Mann kurz vor der Pause den gegnerischen Stürmer, kam aber mit einem Freistoß davon.

In der Pause waren wir dementsprechend unzufrieden und wollten das Tempo erhöhen, die Bälle dafür flacher lassen und dem Gegner so entschieden mehr Probleme bereiten. Und immerhin: zur zweiten Hälfte gelang dies auch etwas besser. Den Torreigen eröffnete Czech per Kopfball nach schöner Karst-Flanke, bevor Moritz ein Missverständnis in der gegnerischen Deckung nutzte, dem letzten Mann des Gegners den Ball stibitzte und zum 4-0 einschob. Danach wechselten wir eine frische Flügelzange ein, die den Gegner – der nach einer Stunde mit 4-Mann-Handicap bei sommerlichen Temperaturen nun seine körperlichen Grenzen erreicht hatte – endgültig vor unlösbare Probleme stellte. So war die finale Viertelstunde klar unsere beste, die letzten vier Treffer sehenswert herausgespielt:

5-0:      Kombination über Reuther, Brysch, Gotsch, T.Perschau mit Hartwig-Abschluss aus 10 Metern

6-0:      Kombination über Reuther, Brysch, Gotsch, T.Perschau und toller Rosenkranz-Direktabnahme

7-0:      Kombination über Brysch, Gotsch, Hartwig mit T.Perschau-Abschluss aus Kurzdistanz

8-0:      präziser Reuther-Fernschuss nach Moritz-Vorarbeit

Auch in dieser Phase des Spiels behielten wir das Versieben großer Tormöglichkeiten bei (Gotsch vor dem leeren Tor, T.Perschau an die Latte, Hartwig mit einem „Torklau“ beim Mitspieler uvw), sodass wir die Zweistelligkeit nicht erreichten, da der Schiedsrichter pünktlich nach 80 Minuten abpfiff und so die tapferen Gäste erlöste.

Insgesamt agierte der Unparteiische mit sehr viel Fingerspitzengefühl und Übersicht, ob der doch besonderen Umstände dieses ungleichen Wettkampfes: Abseitsentscheidungen, Spielzeitbemessung und auch Zweikampfbewertung waren stets etwas zu Gunsten der Gäste ausgelegt, überschritten aber nie den Rahmen der Erträglichkeit unsererseits. So konnte ein stets faires Spiel letztendlich für beide Seiten zufriedenstellend über die Runden gebracht werden. Auch den Gästen gebührt ein Höchstmaß an Respekt: anstatt den einfachen Weg zu gehen, einen Spieler nach „Verletzung“ zu verlieren und das Spiel damit abbrechen und nur 0-2 werten zu lassen, hielten die Rot-Schwarzen so lange dagegen, wie es ging und brachten die Partie zu Ende – stark!

Unsere Leistung hingegen war die ersten 60 Minuten spielerisch schwach und zuweilen arrogant, die Spannung gegen eine derart dezimierte Gegnermannschaft aufzubauen, war schwerer als gedacht! Letztendlich konnten wir aber ein zumindest ordentliches Endergebnis einfahren und haken dieses Spiel jetzt schnellstmöglich ab, um die letzten beiden Partien der Saison möglichst erfolgreich bestreiten zu können: der Klassenerhalt ist nah, aber noch nicht erreicht!

Tore:   Moritz (10)                                         Vorlagen:     Hartwig (4)

            Moritz (11)                                                               Czech (2)

            Czech (4)                                                                Karst (1)

            Moritz (12)

            Hartwig (3)                                                               T.Perschau (7)

            Rosenkranz (2)                                                        T.Perschau (8)

            T.Perschau (6)                                                         Hartwig (5)

            Reuther (4)                                                               Moritz (3)

 

Aufstellung:

Breuer – Brysch, J.Perschau, Schorlemmer, Nitschmann – Reuther, T.Perschau – Czech (Rosenkranz), Karst (Gotsch)  –  Moritz, Hartwig 

VfB Hellerau-Klotzsche II – SG Gittersee  1  0  (1 – 0)  05.06.2016

Letztes Spiel, ein Matchball vergeben (unglücklich bei Neustadt) – einer stand noch aus! Im Heimspiel gegen die nur marginal besser platzierte SG Gittersee – gegen die wir nach dem so hitzigen wie unglücklich verlorenem Hinspiel noch etwas gut zu machen hatten – musste mindestens ein Punkt her, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Doch die Zeichen waren gut: alle Spieler waren komplett fit, wir konnten es uns sogar erlauben Schreiter, Karst, Löwe und Lindemaier in der Volkssportmannschaft aushelfen zu lassen (weswegen sie gesperrt fehlten) und hatten immer noch 16 verfügbare Spieler an Bord!

Wir begannen bei sommerlichen Temperaturen mit der Safety-Variante, also dem zur Rückrunde einstudiertem 4-4-2 mit T.Perschau und Moritz in der Spitze, Hartwig und Mallek auf der „Sechs“, dem „Kinderriegel“ in der Innenverteidigung und den Außenbahnspielern Reuther, Brysch (defensiv), sowie Gabert und Czech (offensiv). Und wir begannen ordentlich, ließen hinten nichts zu und erarbeiteten uns zumindest Halbchancen: Gabert und Czech liefen in den Strafraum konnten aber jeweils noch abgedrängt werden, T.Perschau köpfte einen Eckball neben das Tor. Und wir wurden früh – wenn auch mit einer Portion Glück – belohnt: einen Fehlpass erlief Moritz im Strafraum und wurde dankenswerterweise vom gegnerischen Schlussmann einfach weggeräumt – Strafstoß! T.Perschau verwandelte sicher und wir hatten nach 20 Minuten den Spielstand, den wir gerne haben wollten!

Doch danach kippte das Spiel, die Abstände zwischen den Reihen wurden zu groß und Gittersee übernahm bis zur Halbzeit die Spielkontrolle, hatten mehrere Chancen zum Ausgleich (meist nach Standardsituationen), doch Keeper Breuer hielt die Kiste sauber. Zusätzlich musste unser Torschütze mit einer wohl schweren Knieverletzung ausgewechselt werden. Reichlich erleichtert vernahmen wir den Pausenpfiff des Schiris und hatten nun Zeit uns personell (Bänder für Mallek) und auch mental zu sammeln – und das zeigte Wirkung!

Im zweiten Durchgang konnten wir unsere Lücken schließen, die eingewechselten Spieler (Nitschmann kam noch für Czech) verstärkten den Defensivverbund spürbar und der Gast prallte immer wieder an unserer Organisation ab. Besonders Hüter Breuer, Abwehrchef J.Perschau und der selten so kampfstarke Gabert lieferten ein hervorragendes Spiel ab!

So hatten sogar wir die besten Chancen zur Führung: ein missglückter Gotsch-Pass nach tollem Konter über Gabert, ein völlig freier Moritz-Abschluss nach Eckball (knapp am Tor vorbei) und ein elfmeterwürdiges aber leider nicht geahndetes Foul an Moritz standen am Ende im Notizbuch. Auf der anderen Seite musste Breuer einen Kopfball nach Eckstoß entschärfen, bevor ihn der eigene Mann zur Glanzparade zwang: einen unbeabsichtigt aufs kurze Eck gezirkelten Bänder-Kopfball kratzte unser Schlussmann sensationell aus dem Winkel!

Am Ende gab es eine berechtigte 6-Minuten-Nachspielzeit (das mit dem Zeitspiel haben wir zwar nicht erfunden, aber trotzdem gut drauf!), doch auch diese wurde überstanden und dann gab’s das Happy End - der Klassenerhalt war gesichert, wir konnten sogar den Gegner in der Tabelle noch überflügeln!

Der Sieg war in der Retrospektive etwas glücklich, das Spiel hätte durchaus remis ausgehen können, weil dies dem Spielverlauf mehr entsprochen hätte, doch am Ende machte die vielleicht beste Defensivleistung der Saison und ein verwandelter Strafstoß den Unterschied. Der Gegner zeigte sich deutlich fairer als noch im Winter, ließ sich aber auch ob des für sie bedeutungslosen Spieles nicht hängen und bot stets voll Paroli! Der Unparteiische bot eine sehr gute und unaufgeregte Spielleitung – auch das war ein klarer Unterschied zum Hinspiel!

Tore:   T.Perschau (7)                                     Vorlagen:        Moritz (4)

Aufstellung:

Breuer – Brysch, J.Perschau, Schorlemmer, Reuther – Hartwig, Mallek (Bänder) – Czech (Nitschmann), Gabert –  Moritz, T.Perschau (Gotsch)

SG Motor Trachenberge II – VfB Hellerau-Klotzsche II  1 – 3  (1 – 1)  01.05.2016

Am Tag der Arbeit stieg das Nachholespiel der Zweiten bei der Zweitvertretung der SG Motor Trachenberge auf unserem Lieblingsrasen, der sich diesmal zwar nicht schlammig, aber weiterhin löchrig und mit ausgeprägtem Relief präsentierte. Bei hervorragendem Maiwetter fehlten uns allerdings einige Spieler: Allen voran Keeper Breuer – weshalb Abwehrstürmer T. Perschau das Tor hüten musste – und weiterhin Mallek, Gotsch, Brysch, J.Perschau, Rosenkranz, Budach, Jäger und Stoermer. Dafür gab Gabert sein Comeback nach Jochbeinbruch, Cappek und Walther unterstützten aus der ersten Mannschaft! Aufstellungstechnisch spülten die Veränderungen Reuther in die Innenverteidigung, Walther und Nitschmann auf die Außenverteidigerpositionen und den nimmermüden Bänder auf die „Sechs“.

Mit dem Anpfiff des Schiedsrichters stellten wir die klar bessere Mannschaft: nach wenigen Sekunden gewann Lindemaier den Ball und zog direkt zum Tor, verfehlte dieses aber. In der Folge spielten wir uns fast im 3-Minuten-Takt riesige Torchancen heraus – und verballerten sie alle: Czech frei vor dem Keeper – angeschossen, Cappek allein vor dem Keeper – daneben. Es bedurfte des Kapitäns und einer zweifelhaften Torhüterleistung seitens der Gastgeber, dass wir endlich die verdiente Führung erzielten: ein Abschluss von Cappek ging am langen Pfosten vorbei, doch Moritz hielt den Ball im Spiel um quasi von der Grundlinie auf’s Tor zu schießen – dort darf der Ball zwar aus diesem Winkel niemals landen, doch tat er es in dieser Szene. Ein klarer Torwartfehler – uns war’s selbstredend völlig egal!

Danach hatten wir durch Czech’s Kopfball (vorbei) noch eine weitere Chance, ehe das Spiel erst abflachte und dann drehte: bei einer Ecke der Gastgeber ließ Czech seinen Gegenspieler gewähren, der den Ball aus sechs Metern frei aufs Tor köpfen konnte – „Keeper“ T.Perschau war noch dran und lenkte die Kugel zum kurzen Pfosten, doch Cappek hatte diese Position verlassen, sodass das Spielgerät im Schneckentempo über die Linie rollte – Ausgleich aus dem Nichts! Und kurz vor der Pause hätten die Gastgeber das Spiel sogar auf den Kopf stellen können, doch Nitschmann warf sich in den Schuss des Trachenberger Kapitäns und wehrte aus Nahdistanz ab.

In der Pause waren wir zufrieden mit dem Vortrag, aber unzufrieden mit dem Ergebnis. Wir nahmen uns vor, schnell das Pressing wiederzufinden und auf die erneute Führung zu gehen, mahnten unsere Offensivspieler zu mehr Konzentration im Abschluss. Zusätzlich tauschten wir einmal aus: Karst übernahm die Außenbahn für Lindemaier

Und die zweite Halbzeit begann mit dem nötigen Fortune: der gegnerische Linksverteidiger wurde von Karst gut unter Druck gesetzt und spielte den Ball in Richtung seines Keepers zurück – in die Füße von Moritz, der sich artig bedankte und die Führung wiederherstellte.

Der Rest des Spiels ist relativ schnell erzählt: vom Gastgeber kam nach der Pause – spätestens aber nach dem 1:2 – nichts, aber auch gar nichts mehr, sodass wir den Vorsprung völlig problemlos verteidigen konnten. Wir versuchten sogar diesen auszubauen: Czech mit seiner dritten Chance – erneut pariert, Cappek im Strafraum – zu kompliziert, klares Foul an Cappek im Strafraum – kein Pfiff, Bänder-Granate nach Eckball – auf der Linie geklärt.

So dauerte es bis zur 85. Minute, ehe das Spiel entschieden werden konnte: Balleroberung Karst, schöner Angriff über Walther, Hartwig und Gabert, der mit einem Direktsteilpass Moritz auf die Reise schickte. Dieser profitierte vom zögerlichen Verhalten des Gastgeberkeepers, erlief so den Ball und machte den Dreierpack perfekt. Am Ende hätte sogar Bänder noch einen draufsetzen können, schoss aber knapp vorbei.

War die erste Halbzeit noch zweigeteilt und speziell in den letzten 20 Minuten etwas wackelig, dominierten wir die zweite Halbzeit (beste Halbzeit der Saison) von Anfang bis Ende und in allen Bereichen: vorne machten wir (zu wenig) Tore, im Mittelfeld entnervten die bissigen Sechser die Trachenberger „Twin Towers“ (die beiden Stürmer bringen in Summe geschätzte 400cm Körperlänge und 200kg mit!) völlig, in der Verteidigungslinie behielten wir stets die Ruhe und unser Spielertorwart war in den wenigen Szenen da, wenn er gebraucht wurde. Einzig das Verhalten bei gegnerischen Standards (wobei wir klare Größennachteile hatten) und die Chacenauswertung waren minimal zu bemängeln, fielen aber letztendlich nicht ins Gewicht. Wichtig wird nun sein, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen und diese Leistung genauso zu behandeln, wie es nach Niederlagen geschieht: abhaken, einordnen, weitermachen! Schaffen wir das, sind die Chancen auf den Klassenerhalt gut. Klopfen wir uns wieder selbst auf die Schulter, gibt’s ‘ne harte Landung in den nächsten Spielen!

Gegner und Schiedsrichter: Der Gegner agierte fair, aber beinahe schon erschreckend kampf- und leidenschaftslos, setzte uns speziell im zweiten Durchgang gar nichts entgegen – so kannten wir die Motoren bisher nicht! Zu Schiri Laspe gibt’s nicht viel zu sagen: der vielleicht beste Unparteiische dieser Klasse leitete das Spiel sehr großzügig (möglicher Elfmeter, sowie zwei mögliche Ampelkarten – je eine auf jeder Seite) aber völlig souverän.

Tore:          Moritz (7)                               Vorlagen:       Cappek (2)

                   Moritz (8)      

                   Moritz (9)                                                       Gabert (2)

Aufstellung:

T.Perschau –Nitschmann, Reuther, Schorlemmer, Walther – Hartwig, Bänder  – Czech (Gabert), Lindemaier (Karst) – Moritz – Cappek 

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