VfB Hellerau-Klotzsche e.V.

Euer Verein für Breitensport im Dresdner Norden!

SG Weißig II – VfB Hellerau-Klotzsche II  4  1  (2 – 0)  23.04.2016

Nach den bislang guten Auftritten gegen die Spitzenteams in der Rückrunde samt Punktgewinn gegen den DSSV in der Vorwoche wähnte sich die Zweite auch vor dem Auftritt beim Tabellenführer nicht ganz chancenlos. Verstärkt wurden diese Hoffnungen dadurch, dass mit Budach, Cappek (erste Mannschaft) und Hartwig drei wichtige Optionen in der Offensive zurückkehrten. Dafür drückte Defensiv der Schuh: mit J.Perschau, T.Perschau, Brysch und Stoermer fiel eine komplette potentielle Viererkette aus, dazu fehlten Czech, Gabert, Rosenkranz, Löwe und Jäger.

Doch wir starteten ordentlich und hatten nach kurzer Druckphase sogar die erste Möglichkeit des Spiels: Lindemaier eroberte den Ball an der gegnerischen Strafraumkante, zog aber überhastet ab, hätte in dieser Szene bessere Optionen gehabt. Doch diese Chance war nur ein Strohfeuer in der Frühphase des Spiels: nach etwa 10 Minuten hatte sich der Gastgeber „eingegroovt“ und begann unser Tor unter Feuer zu nehmen. Der erste Warnschuss resultierte aus einem direkten Freistoß und landete an der Lattenunterkante, der Zweite entstand aus einer eins-gegen-eins-Situation des gegnerischen Stürmers mit Keeper Breuer und flog knapp vorbei. Und nach einer knappen halben Stunde gingen die Gastgeber verdient in Front – ärgerlich war hierbei, wie billig wir dies zuließen: einen Freistoß von der Außenlinie war ewig in der Luft, dennoch stand am langen Pfosten der stärkste Spieler der Gastgeber 5 Meter vor dem Tor (!) völlig blank und sagte brav „Danke“ – 1:0!

Doch beinahe hätten wir die direkte Antwort gegeben: einen ähnlich langen Freistoß von Mallek bekam Reuther völlig blank in zentraler Position, nur wenige Meter vor dem gegnerischen Gehäuse serviert, köpfte aber über die Kiste: unser Defensivallrounder schlug zwar schon dreimal nach Standards zu, bevorzugt aber ganz offenbar die „schwierigen“ Abschlüsse – lässt man ihn frei köpfen, ist der Gegner meist auf der sicheren Seite. Und nach erneut nur wenigen Sekunden hätte Weißig das Zweite machen müssen: Schorlemmer schlug als letzter Mann über den Ball, doch dem gegnerischen Angreifer versagten allein vor Breuer die Nerven, es blieb beim knappen Spielstand.

Diesen konnten wir aber nicht in die Pause transportieren, weil der Tabellenführer direkt vor dem Pausenpfiff zuschlug: einen Angriff spielten sie über unsere linke Verteidigungsseite, Lindemaier konnte die Flanke auf den langen Pfosten nicht verhindern, unsere Innenverteidigung wurde überflankt und der eingerückte Gotsch verlor das Duell gegen den Toptorschützen der Weißiger, welcher aus wenigen Metern zum 0:2 aus unserer Sicht vollendete. Die letzte Aktion der ersten Halbzeit gehörte dann nochmal uns: einen guten Hartwig-Fernschuss parierte der Keeper zur Ecke – die der ansonsten ordentlich agierende Schiri aber nicht mehr ausführen ließ, sondern zur Pause bat.

Für die zweite Hälfte nahmen wir uns vor, die Zweikampfintensität und das Risiko zu erhöhen, um eventuell ins Spiel zurückzufinden.

Doch auch zu Beginn des zweiten Durchgangs dominierten die Gastgeber (die Anfang der zweiten Hälfte im Übrigen eine vom Schiedsrichter fälschlicherweise gegebene Ecke fair zu uns spielten – Respekt dafür!), vergaben erst eine weitere gute Möglichkeit (Karst klärte) und kamen schließlich per Traumtor zur Entscheidung: von rechts außen fasste sich der auffällige Außenstürmer des Tabellenführers ein Herz und drosch den Ball sehenswert in den Winkel – nicht zu verteidigen, aber nett anzusehen. Und kurze Zeit später sah das Ergebnis noch schlechter aus: Hartwig verlor den Ball im Mittelfeld, Außenverteidiger Gotsch hatte sich unabgesichert angeboten und diesen Raum auf unserer rechten Verteidigungsseite nutzte Weißig eiskalt: Steckpass auf den schnellen Mittelstürmer, der frei auf Breuer zulief und den Doppepack schnürte.

Und als die Partie schließlich entschieden war und der Druck komplett aus dem Spiel war, konnten wir tatsächlich phasenweise mithalten: einen Freistoß verwandelte Hartwig direkt (wobei der Schiedsrichter vorher auf gefährliches Spiel entschied und folglich indirekten Freistoß hätte geben müssen, aber sei’s drum!) zum absolut sehenswerten Ehrentreffer; direkt danach hatte Mallek das zweite auf dem Fuß, säbelte aber völlig frei im Strafraum am Ball fast vorbei und traf das Spielgerät nicht gut. Dann folgte eine ausgeglichene Viertelstunde, bevor Weißig zum Endspurt ansetzte: erneute eins-gegen-eins-Situation – Keeper Breuer mit Glanztat; Fernschuss – Pfosten! Die letzte Chance hatte dann der engagierte Cappek, aber auch seinen Schuss konnte der gegnerische Schlussmann parieren.

Am Ende bleibt festzuhalten, dass wir an diesem Tag schlicht chancenlos waren. Ohnehin wäre es gegen klar überlegene Gastgeber schwer geworden, doch mit der Einstellung und dem Glück der Vorwochen wäre eventuell etwas gegangen! Aber wir konnten weder mit noch ohne Ball an die überzeugenden letzten Spiele anknüpfen: strukturelle Probleme im Spiel mit Ball, zu wenig Biss in den Zweikämpfen (besonders in der Luft!) und negative Kommunikation (diesen Punkt hatten wir schon mal hinter uns gelassen!) ließen alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn schnell dahinschmelzen. Bis auf den erneut starken Nitschmann erreichte auch individuell kein Spieler Normalform. Noch bitterer wurde der Tag, als das Nichtantreten der Trachenberger bei unserem Konkurrenten Loschwitz bekannt wurde. Für uns gilt es dieses Spiel und alle Nebenkriegsschauplätze abhaken, eine gute Trainingswoche hinlegen und am Tag der Arbeit zur Form der letzen Wochen zurückfinden, um drei Punkte gegen Trachenberge zu holen! Schiedsrichter und Gegner: ordentliche, wenn auch nicht überragende Schiedsrichterleistung bei einem mittelmäßig sympathischen, aber immerhin nie grob unfairen Gegner!

Tore:         Hartwig (2)                             Vorlagen:       

Aufstellung:

Breuer –Nitschmann, Reuther, Schorlemmer, Gotsch – Hartwig (Bänder), Mallek – Budach (Schreiter), Lindemaier (Karst) – Moritz – Cappek 

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