VfB Hellerau-Klotzsche e.V.

Euer Verein für Breitensport im Dresdner Norden!

SG Motor Trachenberge II – VfB Hellerau-Klotzsche II  1 – 3  (1 – 1)  01.05.2016

Am Tag der Arbeit stieg das Nachholespiel der Zweiten bei der Zweitvertretung der SG Motor Trachenberge auf unserem Lieblingsrasen, der sich diesmal zwar nicht schlammig, aber weiterhin löchrig und mit ausgeprägtem Relief präsentierte. Bei hervorragendem Maiwetter fehlten uns allerdings einige Spieler: Allen voran Keeper Breuer – weshalb Abwehrstürmer T. Perschau das Tor hüten musste – und weiterhin Mallek, Gotsch, Brysch, J.Perschau, Rosenkranz, Budach, Jäger und Stoermer. Dafür gab Gabert sein Comeback nach Jochbeinbruch, Cappek und Walther unterstützten aus der ersten Mannschaft! Aufstellungstechnisch spülten die Veränderungen Reuther in die Innenverteidigung, Walther und Nitschmann auf die Außenverteidigerpositionen und den nimmermüden Bänder auf die „Sechs“.

Mit dem Anpfiff des Schiedsrichters stellten wir die klar bessere Mannschaft: nach wenigen Sekunden gewann Lindemaier den Ball und zog direkt zum Tor, verfehlte dieses aber. In der Folge spielten wir uns fast im 3-Minuten-Takt riesige Torchancen heraus – und verballerten sie alle: Czech frei vor dem Keeper – angeschossen, Cappek allein vor dem Keeper – daneben. Es bedurfte des Kapitäns und einer zweifelhaften Torhüterleistung seitens der Gastgeber, dass wir endlich die verdiente Führung erzielten: ein Abschluss von Cappek ging am langen Pfosten vorbei, doch Moritz hielt den Ball im Spiel um quasi von der Grundlinie auf’s Tor zu schießen – dort darf der Ball zwar aus diesem Winkel niemals landen, doch tat er es in dieser Szene. Ein klarer Torwartfehler – uns war’s selbstredend völlig egal!

Danach hatten wir durch Czech’s Kopfball (vorbei) noch eine weitere Chance, ehe das Spiel erst abflachte und dann drehte: bei einer Ecke der Gastgeber ließ Czech seinen Gegenspieler gewähren, der den Ball aus sechs Metern frei aufs Tor köpfen konnte – „Keeper“ T.Perschau war noch dran und lenkte die Kugel zum kurzen Pfosten, doch Cappek hatte diese Position verlassen, sodass das Spielgerät im Schneckentempo über die Linie rollte – Ausgleich aus dem Nichts! Und kurz vor der Pause hätten die Gastgeber das Spiel sogar auf den Kopf stellen können, doch Nitschmann warf sich in den Schuss des Trachenberger Kapitäns und wehrte aus Nahdistanz ab.

In der Pause waren wir zufrieden mit dem Vortrag, aber unzufrieden mit dem Ergebnis. Wir nahmen uns vor, schnell das Pressing wiederzufinden und auf die erneute Führung zu gehen, mahnten unsere Offensivspieler zu mehr Konzentration im Abschluss. Zusätzlich tauschten wir einmal aus: Karst übernahm die Außenbahn für Lindemaier

Und die zweite Halbzeit begann mit dem nötigen Fortune: der gegnerische Linksverteidiger wurde von Karst gut unter Druck gesetzt und spielte den Ball in Richtung seines Keepers zurück – in die Füße von Moritz, der sich artig bedankte und die Führung wiederherstellte.

Der Rest des Spiels ist relativ schnell erzählt: vom Gastgeber kam nach der Pause – spätestens aber nach dem 1:2 – nichts, aber auch gar nichts mehr, sodass wir den Vorsprung völlig problemlos verteidigen konnten. Wir versuchten sogar diesen auszubauen: Czech mit seiner dritten Chance – erneut pariert, Cappek im Strafraum – zu kompliziert, klares Foul an Cappek im Strafraum – kein Pfiff, Bänder-Granate nach Eckball – auf der Linie geklärt.

So dauerte es bis zur 85. Minute, ehe das Spiel entschieden werden konnte: Balleroberung Karst, schöner Angriff über Walther, Hartwig und Gabert, der mit einem Direktsteilpass Moritz auf die Reise schickte. Dieser profitierte vom zögerlichen Verhalten des Gastgeberkeepers, erlief so den Ball und machte den Dreierpack perfekt. Am Ende hätte sogar Bänder noch einen draufsetzen können, schoss aber knapp vorbei.

War die erste Halbzeit noch zweigeteilt und speziell in den letzten 20 Minuten etwas wackelig, dominierten wir die zweite Halbzeit (beste Halbzeit der Saison) von Anfang bis Ende und in allen Bereichen: vorne machten wir (zu wenig) Tore, im Mittelfeld entnervten die bissigen Sechser die Trachenberger „Twin Towers“ (die beiden Stürmer bringen in Summe geschätzte 400cm Körperlänge und 200kg mit!) völlig, in der Verteidigungslinie behielten wir stets die Ruhe und unser Spielertorwart war in den wenigen Szenen da, wenn er gebraucht wurde. Einzig das Verhalten bei gegnerischen Standards (wobei wir klare Größennachteile hatten) und die Chacenauswertung waren minimal zu bemängeln, fielen aber letztendlich nicht ins Gewicht. Wichtig wird nun sein, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen und diese Leistung genauso zu behandeln, wie es nach Niederlagen geschieht: abhaken, einordnen, weitermachen! Schaffen wir das, sind die Chancen auf den Klassenerhalt gut. Klopfen wir uns wieder selbst auf die Schulter, gibt’s ‘ne harte Landung in den nächsten Spielen!

Gegner und Schiedsrichter: Der Gegner agierte fair, aber beinahe schon erschreckend kampf- und leidenschaftslos, setzte uns speziell im zweiten Durchgang gar nichts entgegen – so kannten wir die Motoren bisher nicht! Zu Schiri Laspe gibt’s nicht viel zu sagen: der vielleicht beste Unparteiische dieser Klasse leitete das Spiel sehr großzügig (möglicher Elfmeter, sowie zwei mögliche Ampelkarten – je eine auf jeder Seite) aber völlig souverän.

Tore:          Moritz (7)                               Vorlagen:       Cappek (2)

                   Moritz (8)      

                   Moritz (9)                                                       Gabert (2)

Aufstellung:

T.Perschau –Nitschmann, Reuther, Schorlemmer, Walther – Hartwig, Bänder  – Czech (Gabert), Lindemaier (Karst) – Moritz – Cappek 

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